Markus Knauss, wohin mit Zürich-West?
Am 8. März wählt die Stadt Zürich ein neues Parlament und eine neue Regierung. Im fünften Teil unserer Blogserie stellen wir 2 Fragen an Markus Knauss, bisheriger Gemeinderat der Grünen Partei.
Sie verlassen den Bahnhof Hardbrücke über die Rampe und betreten Zürich-
West. Was ist Ihr erster Gedanke?
Zu grau, zu viele Autos und warum sind die Fassaden so vieler Gebäude so abweisend und abgeschlossen? Es laufen täglich zehntausende Menschen durchs Quartier und müssen diese Fassaden aushalten.
Sie wollen wieder in den Gemeinderat gewählt werden. Wie wollen Sie sich dort konkret für ein lebenswertes Zürich-West einsetzen?
Seit vielen Jahren habe ich meine Forderungen an die Stadt Zürich schon deponiert. Jetzt gilt es, diese in den nächsten Jahren ausdauernd und konsequent Realität werden zu lassen. Ein Escher-Wyss-Platz, der nicht nur verkehrssicher ist, sondern auch begrünt wird, wie ich das schon im Richtplan habe eintragen lassen. Ein Josef-Areal, das als gemischte Wohnüberbauung Lebensraum für Familien und ältere Menschen bietet – ein grosszügiger Park inklusive. Der Raum unter der Hardbrücke soll ein attraktiver Begegnungsort für alle Menschen in Zürich West werden – die Parkplätze müssen weg und eine Säulenhalle soll her.
Und ja, mehr Bäume überall, sichere Velorouten und einladende Fusswege für alle, mehr Wohnungen als Gegengewicht zu den Bürowüsten, die Josefstrasse als grüner Boulevard, und, und, und.
Es gibt noch viel zu tun.