Marco Denoth: «Hartnäckig dranbleiben»

Am 8. März wählt die Stadt Zürich ein neues Parlament und eine neue Regierung. Im sechsten Teil unserer Blogserie stellen wir 4 Fragen an Marco Denoth, bisheriger Gemeinderat der SP.

Sie verlassen den Bahnhof Hardbrücke über die Rampe und betreten Zürich-West. Was ist Ihr erster Gedanke?

Gut habe ich mit Markus Knauss eine Motion eingereicht, welche eine Umgestaltung des Raums unter der Hardbrücke bis Escher-Wyss-Platz fordert, damit dieser Stadtraum wieder lebenswert wird.

Wir schreiben das Jahr 2050. Sie befinden sich unter der Hardbrücke. Wie sind Sie unterwegs? Was sehen Sie?

Ich sehe die Umsetzung der oben genannten Motion klar vor Augen.

Der Wohnanteil in Zürich-West liegt heute bei gerade mal 12 Prozent. Ist das ein Problem? Wie liesse sich der Wohnanteil erhöhen?

Auf unbebauten Flächen und in alten Industrie- und Gewerbegebäuden muss offen herangegangen werden, ob auch Wohnnutzungen möglich sind. So forderte ich, dass auf dem städtischen Josefareal auch «normale» Wohnungen entstehen, die bezahlbar sind.

Sie wollen (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden. Wie wollen Sie sich dort konkret für ein lebenswertes Zürich-West einsetzen?

Wie ich mich schon in meinen Vorstössen für den Lebensraum unter der Hardbrücke und mehr Wohnungen auf dem Josefareal eingesetzt habe, werde ich es weiterhin tun. An den Resultaten der Vorstösse werde ich hartnäckig dranbleiben. Insbesondere in der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung setze ich mich für eine lebenswerte Entwicklung von Zürich-West ein.